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Logo des Frauennotrufes: Ein Frauenzeichen, in dessen eine stilisierte Hand einen Telefonhörer hält.Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Mainz e.V.
Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt
Telefon: 0 61 31 - 22 12 13
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Bild: Stilisierte Karte von Rheinland-Pfalz. Die Orte Alzey, Idar-Oberstein, Koblenz, Landau, Ludwigshafen, Mainz, Simmern, Speyer, Trier, Westerburg, Worms und Zweibrücken sind mit pinken Punkten markiert.

Notrufe in Rheinland-Pfalz

Pressemitteilungen und Stellungnahmen

November 2011: Hilfe nach Vergewaltigung im Taschenformat

Frauennotrufe überreichen Faltblatt an Polizei

Ihre letzte Sitzung im Jahr nutzt die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe Rheinland Pfalz (LAG) um ein neues Faltblatt für den Polizeibereich zu präsentieren: die Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt überreichen in diesen Tagen ihre neue Handreichung „Akutversorgung nach Vergewaltigung“ an die Polizeidienststellen in Rheinland-Pfalz.

Ansicht des Faltblatts AKUTAKUT heißt das neue Faltblatt der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt und bedeutet: A wie Anfang, K wie Kontrolle, U wie Unterstützung und T wie Trost – wichtige Aspekte zur Erstversorgung von vergewaltigten Frauen.

In Gesprächen zwischen Polizeibeamtinnen und -beamten und Mitarbeiterinnen der autonomen Frauennotrufe Rheinland-Pfalz wurde in der Vergangenheit immer wieder deutlich, dass es nicht selten Unsicherheiten im Umgang mit akut traumatisierten Frauen während des Einsatzes gibt. Gleichzeitig sind Polizeibeamtinnen und -beamte für vergewaltigte Frauen und Mädchen oft die ersten Kontaktpersonen, von denen sie sich Hilfe erwarten. Manchmal decken sich diese Erwartungen nicht mit den Ermittlungsaufgaben der Polizei.

„Wir wissen aber, wie wichtig die Reaktionen von Ersthelferinnen und Ersthelfern sind, um das erlebte Trauma gut zu verarbeiten ,“ sind sich die Fachfrauen zum Thema sexualisierte Gewalt aus Rheinland Pfalz einig.

„Da wir als spezialisierte Fach- und Beratungsstellen ein sehr hohes Interesse daran haben, dass von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen möglichst gut versorgt werden, haben wir ein Faltblatt entwickelt, um Polizistinnen und Polizisten für den schwierigen Einsatz eine hilfreiche Handreichung zur Verfügung zu stellen“, erklären Regina Mayer und Anette Diehl von den Frauennotrufen Worms und Mainz.

Dies soll ermöglichen, dass die Einsatzkräfte die Information jederzeit mitführen und als „Spickzettel“ nutzen können. Ergänzend zu den Stichworten ist eine ausführlichere Erläuterung im gängigen DIN A4 Format und eine persönliche Vorstellung der Informationen durch Notruf-Mitarbeiterinnen geplant.

Unterstützt wird die Aktion von der Kriminalprävention in rheinland-pfälzischen Städten und Gemeinden, die die Finanzierung der Flyer übernahm, sowie vom Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur.

Hier können Sie den Flyer AKUT herunterladen (PDF, 529 KB)

Verantwortlich: Anette Diehl, November 2011