Notrufe in Rheinland-Pfalz
Pressemitteilungen und Stellungnahmen
Januar 2012Frauennotrufe in Rheinland – Pfalz kritisieren den Freispruch eines Lehrers nach sexuellen Übergriffen an einer 14-jährigen Schülerin durch das OLG Koblenz
„Dieses Urteil ist ein massiver Rückschritt in dem Bemühen sexualisierte Gewalt und sexuellen Missbrauch in Schulen und anderen Institutionen zu bekämpfen“ kritisieren die Fachstellen gegen sexuelle Gewalt in RLP das OLG-Urteil.
Es ist gerade drei Jahre her, dass die Aufdeckungswelle von sexuellem Missbrauch in Schulen und kirchlichen Einrichtungen ...
Lesen Sie die ganze Stellungnahme der Frauennotrufe Rheinland-Pfalz
November 2011Nur wer nicht mit dem Rücken an der Wand steht, kann anderen den Rücken stärken: Beratung muss ausgebaut und finanziell abgesichert werden.
Am 30.11.2011 legen die drei zuständigen Ministerinnen den redigierten Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ auf der letzten Sitzung des Plenums des Runden Tisches vor.
Die unterzeichnenden Verbände, Fachstellen und Einzelpersonen erkennen an, dass in
den letzten 1,5 Jahren – auch beflügelt durch die Expertise der Missbrauchsbeauftragten
Frau Dr. Bergmann – viel geleistet und erarbeitet wurde. Bei aller Freude über das
Erreichte bleibt aus unserer Sicht folgendes weiterhin anzumerken ...
Lesen Sie die Presseerklärung des Runden Tisches
Laden Sie sich die Presseerklärung mit der Liste der Unterzeichnenden herunter (PDF, 25 KB)
November 2011Hilfe nach Vergewaltigung im Taschenformat
Frauennotrufe überreichen Faltblatt an Polizei
Die Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt überreichen in diesen Tagen ihre neue Handreichung „Akutversorgung nach Vergewaltigung“ an die Polizeidienststellen in Rheinland-Pfalz. AKUT heißt das neue Faltblatt der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt und bedeutet: A wie Anfang, K wie Kontrolle, U wie Unterstützung und T wie Trost – wichtige Aspekte zur Erstversorgung von vergewaltigten Frauen.
In Gesprächen zwischen Polizeibeamtinnen und -beamten und Mitarbeiterinnen der autonomen Frauennotrufe ...
Lesen Sie die Pressemitteilung zur Handreichung "Akutversorgung nach Vergewaltigung"
Hier können Sie den Flyer AKUT herunterladen (PDF, 529 KB)
Juli 2011„Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz macht krank!“
Frauennotrufe bieten Hilfe für Betroffene an
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist kein Flirt und kein harmloser Spaß!“ Das neue Faltblatt der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der autonomen Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz stellt gleich zu Beginn klar: das Thema darf nicht länger verharmlost werden (...) „Für die Betroffenen sind solche „Annäherungen“ Grenzüberschreitungen, denen sie sich hilflos ausgeliefert fühlen, vor allem wenn es sich um den Chef oder einen alteingesessenen Kollegen handelt“, ... und ihre Kolleginnen Anette Diehl und Regina Mayer. Sie arbeiten seit vielen Jahren in den Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt in Ludwigshafen, Mainz und Worms und haben das Faltblatt für Betroffene entwickelt.
Lesen Sie mehr zum Thema Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
Mai 2011Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einrichtung und zum Betrieb eines bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (Hilfetelefongesetz)
Wir begrüßen, dass die Bundesregierung ihrer in internationalen und europäischen Abkommen festgeschriebenen Verpflichtung nachkommt und Frauen, die von Gewalt betroffen sind, unterstützen wird. Ein bundesweites Hilfetelefon, das 24 Stunden erreichbar ist, kann eine Lücke im Unterstützungsangebot für Frauen schließen. (...) Die gegenwärtige Planung sieht vor, das Hilfetelefon zentral anzusiedeln. Die Frauennotrufe der LAG in Rheinland-Pfalz, (...) ziehen jedoch aus fachlichen Gründen eine dezentrale Zweigstellenlösung unbedingt vor ...
Lesen Sie den vollständige Stellungnahme zum Betrieb eines
bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ (Hilfetelefongesetz) (PDF, 53 KB)
Februar 2009Traumatisierung durch sexualisierte Gewalt
Die Arbeit der Frauennotrufe im Kontext von Traumaforschung und gesellschaftlichen Mythen zu Vergewaltigung
Die Frauennotrufe sind als Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt, insbesondere im Bereich ihrer Unterstützungsarbeit, mit Menschen konfrontiert, die von traumatisierenden Gewalterlebnissen betroffen waren oder sind.
Dabei sehen die Mitarbeiterinnen der feministischen Einrichtungen die von sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen nicht nur als individuelle Einzelfälle, sondern im Kontext der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse, die Gewalt hervorbringen und zulassen ...
Lesen Sie den vollständigen Artikel zur Arbeit der Frauennotrufe im Kontext von Traumaforschung und gesellschaftlichen Mythen zu Vergewaltigung (PDF, 53 KB)
November 2008Offener Brief an die ProSieben Redaktion
Reaktion auf die Mailumfrage vom 4.11.2008 „Mädchen für TV-Produktion auf ProSieben gesucht“
(...) Als Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt kennen wir die schwierige Lebenssituation vieler Mädchen und junger Frauen, die schon früh Opfer sexualisierter Gewalt wurden.
Die Probleme der Mädchen, die Sie in Ihrer Sendung darstellen („Drogen-, Alkohol- und oder Aggressionsproblemen oder obdachlos oder Punkerin mit vielen Anzeigen“) sind in vielen Fällen die einzigen Überlebensmechanismen, auf die diese zurückgreifen können, weil ihnen allzu oft andere Wege und Hilfestellungen verweigert werden ...
Lesen Sie den vollständigen Offenen Brief an die ProSieben Redaktion
November 200825. November 2008: Internationaler Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“
Aktionen der Notrufe in Rheinland-Pfalz
(...) auch erneut die Standpunktekampagne 2007/2008 des BFF (...) Daran haben sich in der Zwischenzeit unter der Schirmherrschaft von TV Köchin Sarah Wiener mehr als 3000 Personen mit Fotostandpunkten gegen Gewalt beteiligt ...
Lesen Sie mehr zu den Aktionen in Rheinland-Pfalz
August 2008Offener Brief an den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien Herrn Serge Brammertz
Sehr geehrter Herr Brammertz, die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauennotrufe in Rheinland Pfalz begrüßt die Verhaftung von Radovan Karadžić, weil wir ihn als einen der Hauptverantwortlichen für Massenmord und systematischen Terror einschließlich Vergewaltigung und anderer Formen sexualisierter Gewalt gegen die nicht-serbische Bevölkerung von Bosnien-Herzegowina betrachten. Als Mitarbeiterinnen von Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt ist es für uns besonders wichtig, dass ...
Zum offenen Brief an Serge Brammertz
Januar 2008Offener Brief als Nachtrag zu Ihrer Ausgabe Nr. 25 vom 28.11.2007
Sehr geehrte Damen und Herren der BRAVO Girl-Redaktion,
Ihre Ausgabe Nr. 25 vom 28.11.2007 enthielt unter der Rubrik „Spaß“ Witze mit sexistischem und gewalttätigem Inhalt. Mit diesem Schreiben möchten wir Sie auf die fatale Wirkung solcher Inhalte aufmerksam machen und Sie auffordern, in Zukunft solche Aktionen zu überdenken.
Der Inhalt der Witze erniedrigt Frauen und Mädchen und zementiert ein problematisches und kontraproduktives Frauenbild. Diese Art von Texten schreiben Mädchen und Jungen fatale Rollenbilder zu.
Zum offenen Brief an die BRAVO Girl-Redaktion
Das schlimmste ist die Ungewissheit
Notrufe machen aufmerksam auf Vergewaltigung nach K.O.-Tropfen
Einige Notrufe für vergewaltigte Frauen in Rheinland Pfalz verzeichnen in letzter Zeit ein häufigeres Auftreten von sexuellen Übergriffen, die im Zusammenhang mit sogenannten K.O.-Tropfen stehen. Das sind unterschiedliche Substanzen, betäubende Mittel, die unbemerkt in ein Getränk oder Essen gegeben werden und dazu führen, dass die Opfer leicht manipulierbar sind.
Zur vollständigen Pressemitteilung „Das schlimmste ist die Ungewissheit“
Die Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Frauennotrufe in RLP gibt einen Flyer zum Thema K.O.-Tropfen heraus
Der Flyer beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die sogenannten K.O.-Tropfen.
Zum Flyer „K.O.-Tropfen“ (PDF, 2 MB)
Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft der Notrufe in Rheinland Pfalz zum Cochemer Modell
Der „Arbeitskreis Trennung – Scheidung Cochem-Zell“ in Rheinland Pfalz hat seit 1993 ein Konzept zur Kooperation zwischen den an einem Verfahren zur Regelung der elterlichen Sorge beteiligten Professionen erarbeitet und dazu eine „Handreichung zur Organisation von Arbeitskreisen Trennung und Scheidung“ herausgegeben. Zur Zeit wird die Konzeption in verschiedenen Gremien diskutiert, da sie als Vorbild für die Arbeit anderer Arbeitskreise betrachtet wird und die Vorstellung einer „landesweiten Einführung“ dieser Konzeption an verschiedenen Ministerien geäußert wird.
Zur vollständigen Stellungnahme zum Cochemer Modell
