Ruanda
Wie alles begann
Anfang des Jahres 2001 bat uns Karin Drach, Referentin des MBFJ, eine ruandesische Frauendelegation zu empfangen. In der Vorbereitungsphase auf diesen ersten Ruanda-Besuch im März 2001 sahen wir im Frauenzentrum und Notruf mit unseren knappen Kapazitäten wenig Möglichkeiten der Unterstützung. Dies änderte sich schnell in den Diskussionen mit den ruandesischen Ministerinnen und Fachfrauen. Weitere Besuche folgten, an Fachtagungen des Ministeriums zu Ruanda nahmen wir aktiv teil.
Im Dezember 2004 schließlich reisten drei Notruf-Frauen ehrenamtlich mit einer Frauengruppe nach Ruanda, um Fraueneinrichtungen im ganzen Land zu besuchen. Aus den Eindrücken dieser Reise entstand der Power Point Vortrag "Die Zukunft Ruandas ist weiblich".
Frauensolidarität mit Ruanda – weiter auf gemeinsamen Wegen
Der Austausch mit den ruandesischen Frauen hat deutlich gemacht, dass die Probleme der Frauen in Ruanda - trotz großer struktureller, kultureller und geschichtlicher Unterschiede - sich nicht so gravierend von denen der Frauen in Deutschland unterscheiden. Beim Thema Sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen zeigen sich viele Parallelen: zum einen, was den gesellschaftlichen Umgang betrifft, zum anderen in der Situation der Betroffenen. Ein „Solidarisierungs“ Prozess hat begonnen.
