Ruanda
Solidarität
Die Bekämpfung der Gewalt erfordert immer:
- tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Wenn wir uns nicht
für Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen Bereichen
(Arbeit, Familie, Kultur, Bildung, Politik etc.) einsetzen, werden wir
nicht an die Lösung des Problems herankommen. Das bedeutet jedoch
immer, dass wir auch unsere eigenen Vorurteile, Einstellungen überprüfen
müssen.
- einen gesellschaftlichen Konsens zur Ächtung von Männer-Gewalt gegen Frauen, denn hier wie dort wird das Thema tabuisiert, verharmlost, verschwiegen und die Ursachen negiert.
Solidarität mit Ruanda ist auch für uns möglich
Solidarität
(lat.) wird übersetzt mit Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinsinn.
Solidarisieren bedeutet sich mit jemanden verbinden, um gemeinsame Ziele und Interessen zu verfolgen.
Gewalt gegen Frauen ist ein weltpolitisches Problem und unser gemeinsames Ziel ist die Abschaffung derselben.
Um dem komplexen Thema Gewalt gegen Frauen entgegenzutreten, müssen Frauen der männlichen Macht, die Realität zu definieren, gemeinsam entgegentreten. Dafür lohnt es sich Grenzen zu überschreiten, sei es Parteigrenzen, Sprachgrenzen, kulturelle Grenzen.
