19. August 2019
Veranstaltung

Gewalt macht krank! Vortrag am 20.11.2019



Hilfe in der ärztlichen Praxis und in der medizinischen Versorgung bei (sexualisierter) Gewalt in Partnerschaften

Gewalt macht krank!
Hilfe in der ärztlichen Praxis und in der medizinischen Versorgung bei (sexualisierter) Gewalt in Partnerschaften

Mittwoch, 20. November 2019, 17 Uhr
Universitätsmedizin | Frauenklinik |
Hörsaal
Langenbeckstr. 1 | 55130 Mainz

Viele Frauen erleben (sexualisierte) Gewalt in ihrer Partnerschaft. Sie leiden nicht nur unter den sichtbaren körperlichen Verletzungen, sondern auch unter seelischen Beschwerden und deren langfristigen Folgen. Oft kennen Betroffene keine Hilfsangebote oder scheuen sich,  die Unterstützung von Frauenberatungs- und Opferschutzstellen anzunehmen.
Zu ihren Ärzt*innen dagegen haben sie häufig bereits ein Vertrauensverhältnis. Das gilt
auch für Pflegekräfte, Physiotherapeut*innen, Logopäd*innen oder Hebammen. Sie alle
können erste Ansprechpartner*innen sein. Fachleute aus den Gesundheitsberufen, die
Anzeichen einer gewalttätigen Partnerschaft erkennen, können ihre Patientin auch selbst
darauf ansprechen, um das Schweigen zu brechen und Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote aufzuzeigen.

Zur Veranstaltung

In Mainz zählen das Frauenhaus, der Frauennotruf und die Interventionsstelle zu den ersten Adressen bei (sexualisierter) Gewalt in der Partnerschaft. Vertreterinnen dieser Institutionen stellen bei der Informationsveranstaltung die Arbeit ihrer Beratungsstellen vor und zeigen Möglichkeiten auf, (vermutlich) betroffene Patientinnen in der ärztlichen Praxis und in der medizinischen Versorgung anzusprechen und zu unterstützen. Nach den Inputs und der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde besteht die Gelegenheit zum informellen Austausch und persönlichen Gespräch.

Weitere Informationen: siehe Flyer

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