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Logo des Frauennotrufes: Ein Frauenzeichen, in dessen eine stilisierte Hand einen Telefonhörer hält.Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Mainz e.V.
Fachstelle zum Thema sexualisierte Gewalt
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Zu sehen ist ein Plakat mit der Aufschrift "Es ist nicht mehr mein Körper, sondern seiner". Plakat: Sabine Neumann und Falko Ulmer

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Oktober 2011: Frauennotruf freut sich über Ehrung

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Heike Simon ist seit 2003 ehrenamtliche Mitarbeiterin im Frauennotruf Mainz. Seitdem ist das schwierige Thema Sexualisierte Gewalt und die Folgen mindestens 2-3 Stunden pro Woche Thema in ihrem Leben - so lange dauert allein die wöchentliche Sitzung der Fach- und Beratungsstelle mit den Haupt- und Ehrenamtlichen. Daneben hat Heike Simon viele Fortbildungen um das Thema besucht, zum Thema Trauma, Stalking etc. Sie hat Betroffene und Angehörige unterstützt und viel zur Öffentlichkeitsarbeit des Frauennotrufs beigetragen. Für dieses freiwillige Engagement wird sie nun bei einem Festakt im Bundesjustizministerium im Beisein von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger gewürdigt.

Bundesjustizministerin Fau Leutheusser-Schnarrenberger mit Frau Simon vor einer Fotowand mit dem Logo des bundesjustizministeriums um dem Bundesadler

Das Jahr 2011 ist von der Europäischen Union zum „Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft“ ausgerufen worden. Heike Simon aus Mainz-Finthen ist eine der ausgewählten Bürgerinnen, die zu einer Feier nach Berlin geladen wurden. Vorgeschlagen wurde sie vom Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz.

„Da Frau Simon durch ihre langjährige und intensive Mitarbeit im Frauennotruf Mainz über viel Fachwissen verfügt, ist sie bei der Übernahme von Aufgaben sehr flexibel,“ lobt die Vorstandsfrau des Frauennotrufs Mainz, Ingrid Becker. „Vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit übernimmt sie als Vertreterin der Fachstelle einen Aufgabenbereich, der aus zeitlichen Gründen ansonsten nicht abgedeckt werden könnte.“ Durch ihre Sprachenkenntnisse nehme sie außerdem an Austauschtreffen mit ausländischen Besucherinnen und Besuchern teil, z.B. Frauen aus der Mainzer Partnerstadt Haifa, aus Serbien, Rumänien.

„Ich sehe das als einen wichtigen Beitrag zur internationalen Vernetzungsarbeit unserer Fachstelle,“ betont die engagierte Mutter von zwei jugendlichen Töchtern. „Gleichzeitig entspricht es meinem politischen Interesse für die Geschehnisse in der Welt. Dass ich nun dafür geehrt werde, freut mich sehr.“

Verantwortlich: Anette Diehl, Oktober 2011