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November 2008Internationaler Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“
Notrufe machen Aktionen in Rheinland-Pfalz
Am 25. November 1960 starben in der Dominikanischen Republik drei Frauen eines gewaltsamen Todes. Sie wurden auf Grund ihrer Aktivitäten gegen Diktator Trujillo vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Als 1981 ein Treffen von Feministinnen aus Lateinamerika und der Karibik in Bogota stattfand, wurde der 25.11. zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen.
Jedes Jahr am 25. November machen die rheinland-pfälzischen Frauennotrufe mit verschiedenen Aktionen auf den Internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ aufmerksam.
Während in vielen Städten die Notrufe gemeinsam mit anderen Einrichtungen die Fahne der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ hissen, so wie in Mainz mit dem Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen und Kindern und dem Sozialdezernenten der Stadt, greift der Frauennotruf Rhein Hunsrück Kreis zusätzlich auch erneut die Standpunktekampagne 2007/2008 des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) auf. Daran haben sich in der Zwischenzeit unter der Schirmherrschaft von TV Köchin Sarah Wiener mehr als 3000 Personen mit Fotostandpunkten gegen Gewalt beteiligt. Darunter neben der Frauenministerin Frau Malu Dreyer, Vertreter und Vertreterinnen aller Landtagsfraktionen und Parteien auch der Landtagspräsident Herr Joachim Mertes.
„Wir freuen uns, dass der Landtagspräsident auch in diesem Jahr bei der Aktion im Rhein-Hunsrück-Kreis mit seiner Aussage 'Wer Frauen schlägt, trifft uns alle' sichtbar sein wird,“ berichtet Astrid Rund vom Frauennotruf Rhein Hunsrück Kreis.
Für die insgesamt zwölf Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt in Rheinland Pfalz ist der Gedenktag unverzichtbar, weil er das Tabu-Thema weltweit zur Sprache bringt.
„Gedenktage, Kampagnen und andere öffentliche Aktionen zum Thema Sexualisierte Gewalt sind immer noch sehr wichtig,“ erklärt Anette Diehl, Mitarbeiterin im Frauennotruf Mainz. „Sie zeigen nicht nur den betroffenen Frauen und Mädchen den Weg zu den Beratungsangeboten der Frauennotrufe, sondern sie weiden auch auf die gesellschaftlichen Ursachen von sexualisierter Gewalt hin.“
Die Öffentlichkeitsarbeit der Notrufe in Rheinland Pfalz bilden neben der Unterstützungsarbeit einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt.
verantwortlich: Anette Diehl, Novmeber 2008
