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Logo des Frauennotrufes: Ein Frauenzeichen, in dessen eine stilisierte Hand einen Telefonhörer hält.Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Mainz e.V.
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Zu sehen ist ein Plakat mit der Aufschrift "Es ist nicht mehr mein Körper, sondern seiner". Plakat: Sabine Neumann und Falko Ulmer

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Januar 2011: Endlich das Schweigen brechen ...

Frauennotruf bietet neue Gruppe für sexuell missbrauchte Frauen an

Der Notruf und die Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. bietet eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen an, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden. Die Gruppe startet im Mai 2011.

Interessierte Betroffene können schon jetzt unter der Telefonnummer 06131-221213 oder unter info@frauennotruf-mainz.de Informationsgespräche vereinbaren.

„Das Gefühl, nicht alleine zu sein mit den speziellen Problemen, eine Atmosphäre in der ich mich verstanden fühle, das Schweigen über die Erfahrungen der Kindheit brechen – das alles kann eine Selbsthilfegruppe ermöglichen.“

Die gemeinsame Arbeit in einer Selbsthilfegruppe kann eine Möglichkeit sein, das Schweigen über die Erfahrungen der Kindheit zu brechen und die damit verbundene Isolation aufzulösen. Das Gefühl, „anders“ zu sein wird ersetzt durch die Erfahrung, dass viele Frauen Ähnliches erlebt haben.

„Es gibt viele positive Erfahrungen der Teilnehmerinnen an einer Gruppe. Das bestärkt uns darin, regelmäßig neue Gruppe anzubieten“, erklärt Petra Hauschild vom Mainzer Frauennotruf. „Betroffene Frauen können so in einem geschützten Raum selbstverantwortlich und eigeninitiativ an ihrer Heilung arbeiten.“

Bevor die Gruppe startet, findet ein Einzelgespräch im Frauennotruf statt. Dabei können Fragen und Unsicherheiten geklärt werden. Interessierte Frauen können sich schon jetzt im Notruf anmelden.

verantwortlich: Eva Jochmann