21. Oktober 2019
Pressemitteilung

„Ärztefanclub Mainz 05 e.V.“ spendet für „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“


Emma Leonhardt und Vanessa Kuschel (Frauennotruf Mainz e.V.), Dr. Wolfgang Klee, Elke Demmler und Gerhard Maurer (Ärztefanclub Mainz 05 e.V.); Fotografin: Johanna Gliemann

„Wir helfen da, wo es wirklich Sinn macht!“ - Die „Förderung sozial-humanitärer, gesundheitlicher und sportlicher Projekte“ im regionalen Bereich ist das vorwiegende Ziel des einzigen eingetragenen Fanclub-Vereins des 1. FSV Mainz 05 mit gemeinnütziger Anerkennung. Bereits im Jahr 2009 unterstützte der Ärztefanclub Mainz 05 ein gemeinsames Projekt des Frauennotrufs und der Frauenklinik der Universitätsmedizin Mainz. Im Herbst 2019 erhalten beide Institutionen erneut Hilfe des Ärztefanclubs, diesmal für die „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“. Der Ärztefanclub übernimmt die Anschaffungskosten von 10x Untersuchungskits für vertrauliche Spurensicherung im Wert von 600,- €.

Dr. Wolfgang Klee, 1. Vorsitzender: „Wir freuen uns sehr dieses Projekt der Frauenklinik der Universitätsmedizin und des Frauennotrufs zu unterstützen. Schnelle medizinische Hilfe ist für Betroffene von Gewalttaten sehr wichtig und dafür leistet der Ärztefanclub Mainz 05 sehr gerne einen Beitrag.“

Nur selten zeigt eine vergewaltigte Frau die akute Tat an aber viele suchen sich medizinische Hilfe. Genau da setzt das Angebot an: Nach einem Übergriff können sich die Frauen schnell und vertraulich an die Ambulanz der Frauenklinik der Universitätsmedizin Mainz wenden. Dort erhalten sie rund um die Uhr ein Informationsgespräch mit anschließender Untersuchung und zudem das Angebot einer vertraulichen Spurensicherung. Auch für Vergewaltigungsfälle gilt die ärztliche Schweigepflicht.

„Unsere Erwartungen im ersten Jahr wurden übertroffen, es haben mehr vergewaltigte Frauen die vertrauliche medizinische Hilfe und Spurensicherung in Anspruch genommen, als wir erwartet haben. Die gute Annahme des Angebots freut uns natürlich außermaßen, weil es zeigt, dass unser Ansatz der Frauenklinik als Schnittstelle der richtige ist“, erklärt Vanessa Kuschel vom Frauennotruf Mainz und Multiplikatorin des Projekts.

„Gleichzeitig müssen wir die gestiegenen Kosten auffangen und die Anschaffung neuer Spurensicherungskits über die Spende des Ärztefanclubs ist uns dabei eine sehr große Hilfe“, fügt Kuschels Kollegin Anette Diehl an. „Wir sind neben der Förderung durch das Frauenministerium RLP auf Spenden für das Projekt angewiesen.“

 

V.i.S.P.: Vanessa Kuschel, Frauennotruf Mainz

 

Foto v.l.n.r.: Emma Leonhardt und Vanessa Kuschel (Frauennotruf Mainz e.V.), Dr. Wolfgang Klee, Elke Demmler und Gerhard Maurer (Ärztefanclub Mainz 05 e.V.)

Fotografin: Johanna Gliemann

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