„Viele erwarten von vergewaltigten Frauen, dass diese schnell Anzeige erstatten. Unsere Erfahrung jedoch zeigt: Frauen und Mädchen, die akut Opfer einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung geworden sind, brauchen zuerst eine umfassende medizinische und psychosoziale Versorgung“, weiß Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz. „Darüber hinaus – und erst im zweiten Schritt – sollte die Möglichkeit einer vertraulichen bzw. verfahrensunabhängigen Spurensicherung, die später gerichtsverwertbar ist, angeboten werden“, fügt ihre Kollegin Vanessa Kuschel an.
Aktuelles
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23. Februar 2018Pressemitteilung, Kampagne, LAG
Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung
Modellprojekt startet in Rheinland-Pfalz
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08. Februar 2018Pressemitteilung, LAG
„Papiertiger oder Löwenmutter - Rheinland-Pfälzische Frauennotrufe diskutieren über Chancen der Istanbul-Konvention
Anlässlich ihres Fachtages zur Istanbul-Konvention begrüßen die Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz das Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt und die darin geforderte verstärkte Bekämpfung und Prävention sexualisierter sowie anderer Formen geschlechtsspezifischer Gewalt.
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07. Februar 2018Pressemitteilung, Kampagne
Sicher durch die fünfte Jahreszeit
Frauennotruf Mainz weist auf Gefahren durch K.O.-Tropfen hin
Fastnacht ist nicht nur bei den meisten Mainzerinnen und Mainzern die beliebteste Jahreszeit. Vor allem in den Tagen von Altweiber bis Fastnachtsdienstag, wenn die Straßenfassenacht ihren Höhepunkt erreicht, sind viele Menschen verkleidet, fröhlich, ausgelassen und lustig unterwegs. Doch gerade in dieser ungezwungenen, lockeren Atmosphäre können K.O.-Tropfen schnell und oft unbemerkt verabreicht werden.
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22. Januar 2018Pressemitteilung, Veranstaltung
„Ich kann mich auch als Rollstuhlfahrerin wehren“
Frauennotruf Mainz e.V. organisiert WenDo-Kurs bei in.betrieb
Ende des vergangenen Jahres fand bei in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ein WenDo-Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen mit Beeinträchtigung statt. Zwölf Teilnehmerinnen aus der Werkstatt konnten einen Tag lang Tipps und Methoden kennenlernen, um sich im Alltag besser vor Gewalt und Anfeindungen zu behaupten, sich besser abgrenzen zu können und um ein positives Selbstbild zu erhalten. Organisiert wurde der Kurs von der Frauenbeauftragten bei in.betrieb, Ruth Sator und Anette Diehl vom Frauennotruf Mainz.
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22. Januar 2018Veranstaltung
Sexualisierte Grenzverletzungen - Informationsveranstaltung
Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Gau-Algesheim, Hospitalstraße 22 (Eingang Herrbornstraße) Montag, 29. Januar 2018, 17.00 Uhr
Eine Informationsveranstaltung für hauptamtlich und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe und alle , die sich informieren wollen.
Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, haben nicht selten sexuelle Übergriffe und Gewalt erlebt: vor, während oder auch nach der Flucht. Viele leben nun traumatisiert in Unterkünften oder in unsicherem Aufenthaltsstatus.


